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Troja im Österreichen Fernsehen im Deutschen Fernsehen Start: 13. Mai 2004 im Kino ab 17. September 2004 als DVD und Video erhältlich - Directors Cut hier
im Österreichen + Deutschen Fernsehen am Sonntagabend, 9. März 2008 / 20:15 h
- RTL
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Wolfgang Petersen ist ein eigenständiges Werk mit individueller Handschrift gelungen. Der Film sollte nicht verglichen werden mit anderen Historienfilmen wie "Gladiator" oder "Ben Hur", auch wenn er in der selben Liga wie diese großen Klassiker spielt. Man braucht einige Zeit, bis man sich an den Rythmus und die Farbe des Films gewöhnt hat. Petersen bietet uns die Illias, mit einigen Änderungen, die sich aber logisch in die Gesamtkomposition einfügen. Und, den Göttern sei Dank, klugerweise verzichtet Petersen auf eine "Erklärung" der Illias. Wir sehen. Das ist es. Wir sehen Achilles, den Halbgott, Ein fremder Planet auf eigener Umlaufbahn. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie sich so ein fast Göttlicher anfühlt, der kann das Gefühl hier kennenlernen. Wir sehen Odysseus, den klugen, menschlichen König von Ithaka, die Stimme der Vernunft, dem Achilles als einziger zuhört. Wir sehen legendäre Szenen: Den Zweikampf von Hektor und Achilles. Die Entführung Helenas. Die grausamen Schlachten zwischen den zwei Lagern mit wechselndem Kriegsglück. Wir sehen Odysseus mitten im dichtesten Schlachtengetümmel. Wir sehen Hektor daheim mit seinem kleinen Sohn auf dem Arm. Wir sehen Odysseus im Rat der Könige. Und: wir sehen Troja, so wie man es sich vorstellt: Archaisch, wuchtig die gewaltigen Mauern, eine staubige Stadt am Strand. Wir sehen Odysseus in Troja, und wir sehen natürlich das Trojanische Pferd. Odysseus sagt nicht allzuviel, doch alles was er sagt ist wichtig oder bedenkenswert. Und: Odysseus vibriert vor Leben. Das fällt vor allem auf neben dem statuenhaften, entfernten Achilles. Archaisch, wuchtig, schwer, gewaltig, so wirken auch die Kostüme,die Waffen, die Kämpfe, die ganze Geschichte. Schicksalhaft kommt es zum Fall Trojas. Ein Spielball der Götter, unausweichliches Desaster. Odysseus hat das letzte Wort, und im englischen Original somit Sean Bean, dessen lebendige Stimme einen direkt hoffen läßt, dass ein Entrinnen möglich ist, und der nächste Teil menschlichere Ausmaße hat. Nach der Illias kommt die Odyssee: Die Geschichte des Menschen Odysseus, wie er nach Hause findet... :-) rg/14. Mai 2004
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| neu am 18.12.2004: über den Film | |
| www.troymovie.com
www.dertrojanischekrieg.de |
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Bildherkunft:
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Bildvorlage: PR-Bild von der offiziellen homepage www.troymovie.com |