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"There
are people today that are wanderers, that don't have a cause any longer.
They were part of a political organization or government organization
that is no longer required and therefore their services are not required
any more. So what do they do next? The character that I play is partly
like that. He did have a purpose, he belonged somewhere, [and now] he
doesn't belong anymore." |
Zitat | ||
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Quelle
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"People Magazin", 1998, Fundort: Internet www.compleatseanbean.com, - rg/25. Januar 2005 |
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Ronin im Deutschen Fernsehen seit 05. Oktober 2004 als "Gold Edition" auf DVD erhältlich.
im Deutschen Fernsehen |
Der Begriff "Ronin" ist japanisch und bezeichnet einen herrenlosen Krieger. Symbolisch steht er in diesem Film für 5 Kampfspezialisten aus verschiedenen Ländern, die das Ende des kalten Krieges herren- und heimatlos gemacht hat. Sie verdingen sich für einen riskanten, offenbar illegalen Einsatz in Frankreich, den die geheimnisvolle, schöne blonde Deidre vermittelt. Während der spannenden, langen Einleitung des Films lernen wir die 5 unterschiedlichen Männer, die aus ebensovielen Ländern kommen, und ihre Eigenarten kennen. Robert deNiro als ehemaliger CIA-Agent übernimmt von Anfang an die Führung und testet auf raffinierte Weise seine Mithelfer. Sean Bean spielt den ehemaligen britischen Militär-Waffenexperten "Spence", der de Niro schon beim ersten Kennenlernen herausfordert und seine eigene Überlegenheit betont. Blass und nervös zwinkert er dabei mit den Augen und läßt den Blick unruhig über die anderen Männer streifen. Spence redet viel, und oft, von seinen Experten-Kenntnissen und zunehmend gewinnen wir zusammen mit DeNiro und den Anderen den Eindruck, dass es sich hier um ein ziemlich unsympathischen, aufgeblasenen Typen handelt. Als es anläßlich einer Waffen-Übergabe zum Ernstfall kommt, gerät Spence völlig aus der Fassung, weiß sich selbst nicht aus dem Schußfeld zu bringen und ballert dann manisch in der Gegend herum. Nur Jean Reno und De Niro ist es zu verdanken, dass die Sache gut ausgeht. Eine Klasse-Szene im Fluchtauto schließt sich an: Spence, total aufgedreht, hüpft herum und prahlt mit seinen tollen Schießkünsten, während die anderen, sichtlich unangenehm berührt, schweigen. Doch kaum haben sie ihre Verfolger abgeschüttelt, bricht Spence zusammen und - muß sich dringend übergeben.
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| "He
talks a good fight, brags about his capabilities - how he's an expert in
weapons, an expert in military procedure, but when it actually comes to
the crunch and he sees people actually getting shot he's absolutely terrified.
He's been through this experience before, the horror of it, the smell. And
it gets him." Sean Bean, People Magazine, 1998 |
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Zurück in ihrem Versteck, einer alten Lagerhalle, konfrontiert De Niro Spence mit seiner angeblichen Vergangenheit im britischen Militär und treibt in mit einer Mischung aus Brutalität und Schlauheit in die Enge. Spence, der kleine Aufschneider ohne Substanz, hält nicht stand und wird schließlich von Deidre elegant abserviert. Zu diesem Zeitpunkt ist die erste halbe Stunde des Films vorbei. Was dann folgt, ist im Grunde eine lange Autoverfolgungs-Jagd - der Film ist insgesamt fast 2 Stunden lang - die man sich eigentlich schenken kann, wenn man nicht gerade auf diese spezielle Unterart des Action-Genres steht. Der Plot wird sowieso nie aufgeklärt, und de Niro, bis dahin in Hochform und wunderbar harmonierend mit Bean, verfällt mit dem Abgang von "Spence" in ein schauspielerisches Koma. Schade, eigentlich. Beim ersten Angucken habe ich immer gehofft, dass "Spence" nochmal auftaucht, doch das ist nicht der Fall.
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Wie immer umfangreiche Infos bei Winona Kent auf ihrer Website (in englisch): www.compleatseanbean.com/ronin.html Bildherkunft:
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| rg/25. Januar 2005 | |
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